Mittwoch, 17. März 2010

Sonntag, 7. März 2010

Die Exkursion über den Venloer Flugplatz

Heute trafen wir uns gegen 12 Uhr mit 25 Geocachern und 2 Fremdenführern bei der Einfahrt zum Bundeswehr-Depot in Herongen.
Nachdem die Fremdenführer uns begrüßt haben, teilten wir uns auf die Autos auf, und fuhren zur 1 Station dem Gedenkstein zum
sogenannten „Tor 9“.Unsere Fremdenführer erzählten uns etwas über die Bedeutung der Tore.

Dann fuhren wir über Schleichwege zur Autobahn um ins Ausland (Niederlande) zu fahren, wo ca 2/3 des Flugplatzes waren. Als nächstes kamen wir an einem Kloster an , das zum Flugplatz gehörte. Obwohl dies ein „militärisches“ Kloster war, konnte man es nicht von einem „zivilen“ Kloster unterscheiden. Darauf hin fuhren wir weiter zum heutigen Segelflugplatz, auf diesem sehr großen Platz waren früher 3 Start- und Landebahnen.

Ab dort gingen wir weiter zum Kommunikationsplatz, einem gemauerten Rondell (Kreisrund) wo die „grüne Grenze“ durchführt incl. einer Gedenkstätte. Da wir ja mit vielen Cachern unterwegs waren, durften wir im Umkreis von ca. 300 Meter 2 Dosen loggen. Dann ging es weiter zum Tower, dort wurde zuerst wieder eine Dose geloggt. Das Towergelände dient heutzutage als „Klettergarten“.

Von dort aus fuhren wir weiter nach Venlo rein, wo wir am Abhang eine weitere Gedenktafel anfuhren. Danach fuhren weiter zum Grenzübergang bei Herongen, wo sich damals ein Vorfall ereignete, welcher einer der Gründe für den Krieg gewesen sein sollte. Natürlich gibt es an solchen Orten auch immer eine Dose, welche wir auch direkt mit loggten.

Dann fuhren wir weiter wieder nach Deutschland rein, um dann zum Schullandheim zu fahren, welches sehr lang schon besteht, und früher als Truppenunterkünfte diente. Dort konnte man genau sehen wie die Häuser aufgebaut waren. Die Fensterläden waren aus 20 mm Dicken Stahl, und so getarnt das sie im geschlossenen Zustand aussahen, als wären es offene Fenster, da man ein Fensterkreuz drauf gemalt hat.

Vom Schullandheim fuhren wir weiter zum Nordlager, welches für das Personal gedacht war, das nicht ständig den Flughafen betreten musste. Hier erzählte uns der Fremdenführer noch, dass die Garagen und Häuser unterschiedlich dicke Mauern hatten. Die Dicke der Mauern hing mit der Wichtigkeit der Gebäude ab, je wichtiger ein Gebäude desto dicker die Mauern.

Dann fuhren wir weiter zum Offiziers-Casino, das mittlerweile einem Privatmann gehörte, aber man konnte noch an der Rückseite sehen , welche Ausmaße das Casino hatte, des weiteren erfuhren wir das es in diesem Gebäude keine geraden Wände gab, und jedes Möbelstück extra angefertigt werden musste.

Da wir auf dem Rückweg an der Schleuse des Canal de Nord vorbei fuhren, hielten wir dort an, der Fremdenführer erzählte etwas über die Schleuse, während andere dort eben eine Dose suchten und loggten.

Nun ging es wieder zurück vors Tor des Bundeswehrdepots. Von dort aus liefen wir zum alten Hangar wovon nur noch das Gerippe steht, welches man von der Straße aus sieht. Wir wurden darüber aufgeklärt, das der Hangar ein Fertig-Hangar war. Hier wurde eine besondere Technik angewendet, um das Gebäude vor Explosionen zu schützen.

Danach liefen wir noch zum Schießstand, welcher für die Flugzeuge gedacht war. Dort erfuhren wir das nach jeder Reparatur die Flugzeuge auf dem Schießstand mussten. Ebenso erfuhren wir das auf dem Feld hinter dem Schießplatz, öfters mal aufgehört werden musste, wenn die Geschütze der Flugzeuge kalibriert wurden, da es öfters vorkam das die Geschoße über den Schießstand flogen und ins Feld einschlugen.

Danach durften wir auf das Bundeswehr Depot wo wir in der Baracke 7 eine Präsentation über den Fliegerhorst angeschaut haben, dazu wurde uns warmer Kaffee und leckere Plätzen gereicht.

Nochmals herzlichen Dank an die Organisatoren sowie die Fremdenführer 

Freitag, 5. März 2010

Dies ist eine Kampfansage an den rotzfrechen Nachwuchs

Dies ist eine Kampfansage an den rotzfrechen Nachwuchs.


Hört genau zu, Ihr zungengepiercten Technohopper mit dem Arschgeweih über dem Steißbein: Ihr wart nicht dabei! Wir End-Vierziger bis Anfang-Fünfziger haben sie live erlebt: die Geburt des Synthesizers und den wahren Soundtrack der 70er, der von Bands wie Depeche Mode, Cure und Yazoo geschrieben wurde.

Wir haben noch mit Midischleifen und Oszillographen gekämpft! Wir haben Euren "Techno" erfunden, bei uns nannte sich das aber noch Wave und war tatsächlich Musik. Wir konnten durchtanzen, ohne uns bunte Pillen einzuwerfen zu müssen, um es zu ertragen. Unsere einzige Droge hieß Blue Curacao auf Sekt.

Wir mussten noch keine Angst haben, das uns Tina Turner mit Seniorenoberschenkelhalsbruch von der Bühne purzelt. Wir haben Madonna noch mit festen Brüsten und ohne Baby-Pause gekannt, Ihr Nasen!

Joschka Fischer trug Jeans und Turnschuhe. Echte Punker hatten Uhu in den Haaren und kein "L'Oreal". Bei uns haben sich keine Neonazis mit Türken geschlagen, sondern Punks mit Mods, Mods mit Poppern, Popper mit Rockern und alle gemeinsam gegen die Polizei.

Bei uns gab es noch Mofas, Mokicks und 80er bei denen durchgängig die Betriebserlaubnis erloschen war, denn das Wort "frisieren" hatte damals noch seine eigentliche Bedeutung, was ihr kahlgeschorenen Pfeifen nie verstehen werdet. Und wer einen Führerschein hatte, fuhr als erstes Käfer oder einen alten BMW, bei dem Dellen von Individualismus zeugten, ihr Smart-Popel.

Wir erinnern uns noch an Terroristenfahndungsplakate, auf denen hin und wieder ein Gesicht liebevoll mit Kuli von einem Staatsbediensteten durchgestrichen wurde.

Die Bundeswehr machte noch Spaß, wir kannten ja die Richtung, aus der der Feind kommt.

Sex war sicher und Motorsport tödlich. Heute ist es genau anders herum.


Ein Tattoo hatte wirklich nur jemand, der ein halbes Jahr in Indien oder Thailand war. Bei uns rannte nicht jede Tippse schnell noch ins "Letzte Tattoo-Studio vor der Autobahn", um sich im Alcopops-Brand chinesische Zeichen auf den Nacken pieksen zu lassen, die wahrscheinlich nichts anderes bedeuten als "Wer das liest ist doof".

Die Rapper kamen noch aus dem echten New Yorker Ghetto und nicht aus der Schweiz. Zu unserer Zeit fielen Break-Dancer auf den Fußgängerzonen noch hin und wieder richtig auf die Fresse und Peter Maffay wurde beim Stones-Konzert noch ordentlich von der Bühne gepfiffen. Wir hatten noch die Qual der Wahl zwischen Pop, Rock, Metal und Italo-Disco und mussten nicht den wöchentlich ändernden Cross-Over Trends nachjapsen. Wir hatten noch Plattenspieler (auf 33" und 45") und richtig geile Plattencover, auf denen man die Namen der MUSIKER (und nicht der Programmierer) ohne Lupe erkennen konnte und die tatsächlich Kunst waren - keine tempotaschentuchgroßen, einfarbigen Booklets auf denen gerade noch "nice price" lesbar ist.

Genau die gleichen Texte, die heute "Rosenstolz", "Juli" und "Silbermond" singen, hörte man jeden Samstag in der ZDF-Hitparade von Bernd Clüver, Christian Anders und Cindy & Bert.

Für uns war eine LP etwas Heiliges, das gepflegt und geliebt werden musste - und keine CD-Plastik-Wegwerfware, die so robust ist, dass man sie durchaus auch als Bierglasuntersetzer verwenden kann. Bei uns erkannte jeder sein Eigentum noch an den individuellen Kratzern. Wir haben kein Big-Brother geschaut sondern "Formel Eins", wo es eine ganze fette Stunde wirklich gute Musikvideos zu sehen gab, wir hatten kein MTV mit degenerierten Klingelton-Werbespots und eingebildeten VJ-Flaschen nötig. Wir haben uns "Magnum" und "Simon & Simon" reingezogen, haben uns die Sakkoärmel hinauf geschoben und ließen uns die Haare seitlich ins Gesicht fallen - ohne diese beknackten, umgedrehten Baseballmützen oder Wollhauben. In unseren Hosen konnte man noch sehen, ob eine(r) einen Hintern hatte, heute hängt der Arsch ja bei jedem von Euch in der Kniekehle der ach so tollen adidas-Jogginghose (die WIR übrigens nur im Sportunterricht angezogen haben). Man konnte erkennen ob jemand "männlich" oder "weiblich" war. Heute verschlabbert alles unter kunstvoll vergammelter Bekleidung. Wir waren stolz auf unsere weißen Socken und trugen Slipper mit einem Pfennigstück in der Schuh-Zunge und keine Plateau-Sohlen-Schuhe, die früher bei Klump-Füßen verschrieben wurden

Und weil ihr gerade im Leistungskurs für Informatik sitzt: die AC/DC Einritzungen auf den Tischen sind von UNS - und es geschieht Euch nur recht, wenn ihr glaubt, dass die Dinger aus dem Physiksaal kommen, wo irgendein findiger Schüler seinerzeit die Abkürzung für "Gleichstrom/Wechselstrom" in die Bank gemeißelt hat!

Ach ja, hiermit entschuldige ich mich, auch im Namen meiner Altersgenossen für Modern Talking.
Das haben wir wirklich nicht gewollt ...


Dieser Text wurde mir zugesendet falls ich damit ein Copyright verletze bitte um kurze mail

Dienstag, 2. März 2010

Die Alternative zum Einkaufswagen ...


wird diese Variante hoffentlich nicht :-)

Montag, 1. März 2010